| Aktion Schlagfertig |
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Aktion: „Schlagfertig“ An einem Mittwoch neulich hatte die Klasse 6 a die Aktion: „Schlagfertig“. Davor musste jeder einen Fragebogen über das Thema Gewalt ausfüllen. Wir hatten an dem Tag nur eine Stunde Unterricht. Danach fing die Aktion an. In einem Raum haben wir Herrn Reuber und 2 Jugendliche, die schon Erfahrung mit Gewalt hatten, getroffen. Dann haben die Jugendlichen uns erzählt, was für Erfahrungen sie mit Gewalt hatten und das Programm vorgestellt. Später haben wir ein Spiel gespielt. Wir wurden in 5 Gruppen eingeteilt.Jeder hat eine Karte bekommen , wo Wörter wie Schlagen oder Auto zerkratzen drauf standen. An der Tafel hingen verschiedene Themen: Seelische Gewalt, körperliche Gewalt, verbale Gewalt und sachliche Gewalt. Die Gruppen mussten nacheinander nach vorne und ihre Kärtchen einsortieren. Danach wurde alles besprochen. Nach der Pause musste jeder das schlimmste Schimpfwort sagen, das er kannte.Das meist erwähnte war „Hurenkind“, aber einer von den Jugendlichen meinte, dass das doch gar nicht so schlimm sei, weil „du ja weißt, dass deine Mutter keine Hure ist“. Später haben wir noch ein Spiel gespielt, bei dem 2 rausgehen mussten. Herr Reuber hat erklärt:“2 gehen raus und der Rest bildet einen Kreis.“ Dabei hat er aber nicht erwähnt, dass wir die Kinder, die draußen sind, nicht rein lassen sollen. Aber die Klasse hat sich natürlich sofort dafür entschieden, dass alle dicht aneinander gehen um die 2 Kinder auszuschließen. Dabei gab es dann sogar einen kleinen Unfall, denn als die 2 Kinder in den Kreis wollten,sind alle umgekippt. Nach diesem Spiel sollten wir noch auf eine Karte schreiben, was wir für die Klassengemeinschaft tun können,z.B. stand auf einer Karte: „Ich sollte meine Mitschüler besser behandeln und sie nicht mobben oder über sie lästern.“ Auf einer anderen stand: „Ich könnte anderen mehr Respekt schenken, wenn sie mich dann aber auch respektieren.“ Herr Reuber hat sie, als wir sie abgegeben haben, vorgelesen. Am Ende sollten wir noch mal einen Fragebogen ausfüllen. Am nächsten Tag hat Frau Erle uns gefragt, wie wir den Tag fanden und wir haben geantwortet: „...war gut!“.
Jule & Lina |

