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Grundmuster der Ganztagsstruktur Grundmuster der Ganztagsstruktur
Abkürzungen: FU Fachunterricht, SchuA Schulische Angebote (Lernzeiten, AG, etc.) In den Lernzeiten stehen für die Kernfächer Fachlehrkräfte als Ansprechpartner zur Verfügung. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 haben nur an einem Nachmittag in der Woche Fachunterricht – in unserem Beispiel oben ist es der Mittwoch (d. h. es kann auch der Montag oder Donnerstag sein). Der konkrete Tag ergibt sich aus den Stundenplänen der jeweiligen Klasse. Die Stundenpläne können aber erst in den Sommerferien erstellt werden. Dienstags ist der Konferenznachmittag unserer Schule, an diesem Nachmittag gibt es keine schulischen Angebote, da alle Lehrkräfte in Konferenzen gebunden sind. Außerschulische Partner machen dann Angebote. Die Teilnahme ist freiwillig. Außer an dem Tag, an dem Fachunterricht in der 7. und 8. Stunde stattfindet, können die Schülerinnen und Schüler auch an einem Nachmittag individuell ein schulisches Angebot eines außerschulischen Partners wahrnehmen (Sportverein, Musikschule etc.). Diese Teilnahme muss regelmäßig erfolgen und durch eine schriftliche Mitteilung der Organisation bestätigt werden. Durch dieses Verfahren möchten wir den Eltern auch im Ganztagsbetrieb eine größere Einflussnahme auf die Nachmittagsgestaltung ihrer Kinder ermöglichen.
Unsere pädagogische Arbeit in der Erprobungsstufe
Unsere Ziele in der Erprobungsstufe
Maßnahmen unserer SchuleBetreuende Unterstützung in der Gemeinschaft
A. Erle, 1.8.2008
Zufriedenheit mit unserer schulischen Arbeit in der Erprobungsstufe - Befragung der Eltern der 5. Klasse 2009
Am Ende des Schuljahres 2008/9 haben wir die Eltern des damaligen 5. Jahrganges zu verschiedenen Themenschwerpunkten befragt, die ihre sowie die Schulzufriedenheit ihrer Kinder, der Neuankömmlinge an unserer Schule, in den Blick nahm. Dieses Vorhaben, gängig bekannt in der Schulentwicklungsarbeit als „Evaluation“, wurde 2003 in der Arbeitsgruppe „Schulprogramm“, bestehend aus Kollegiumsmitgliedern, Eltern- und Schülervertretern und begleitet durch ein Moderatorenteam, in Form einer schriftlichen Befragung vorbereitet und diesjährig im 7. Durchgang durchgeführt. Dadurch ergibt sich die Chance Tendenzen in der Entwicklung unserer schulischen Arbeit zu verfolgen. Wie in den vergangenen Jahren wurden nicht alle Fragebögen beantwortet; dieses Jahr wurden 11% der Fragebögen nicht zurückgegeben. Die Ergebnisse werden hier in einer knappen Form veröffentlicht: Verschiedene Maßnahmen zur Erleichterung des Übergangs von der Grundschule zu unserem Gymnasium wurden einschließlich der Schnuppernachmittage - gemeinsam ausgezählt – ganz überwiegend mit gut benotet; lediglich in einer Klasse hätten sich die Eltern eine geringere Anzahl an Lehrpersonen gewünscht. Im Bereich Beratung und Information der Eltern durch unsere Schule in Bezug auf Veranstaltungen, Aktionen etc. fühlten sich die Eltern vorwiegend zufriedenstellend (45%), aber zu 29% gut, jedoch der Rest ausreichend oder schlecht informiert, was für eine gute Nutzung der Information „Schule aktuell“ und unserer Homepage spricht, die aber leider nicht alle Eltern zur Kenntnis nehmen. In Bezug auf den Austausch über die schulische Entwicklung des Kindes fühlten sich Eltern - leicht verschlechtert - zu 22% gut, zu 55% zufriedenstellend und –deutlich verbessert- über das von unserer Schule erwartete Sozialverhalten zu 55% gut, zu 30% zufriedenstellend informiert. Die Beratung durch die Lehrerschaft in Bezug auf Möglichkeiten, die zur Leistungsverbesserung des Kindes führen sollten, wird besser als im Vorjahr beurteilt:
Die individuelle Förderung in Bezug auf Leistungsschwächen und Leistungsstärken wird von 2/3 der Eltern mit „gut“ und „zufriedenstellend“ beurteilt. Im Rahmen der vielfältigen Diskussionen über dies Thema auch in der Öffentlichkeit in den letzten Jahren sind hier vielleicht die Ansprüche in einer Weise nach oben geschnellt, die nicht leicht zu befriedigen ist. Den Kindern muss in der Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule weiterhin vermittelt werden, dass sie im Anschluss an die Beratung (Einzelgespräche, Kommentare unter Klassenarbeiten, individuelle Förderungsstunden, Lernbegleitbogen, Führen von Förderheften etc.) selbst aktiv am Schließen von Lücken und am Lernfortschritt arbeiten müssen. Um den Kindern Verbindlichkeiten zu verdeutlichen und die Eltern darüber hinreichend zu informieren, werden die beschlossenen Vereinbarungen mittlerweile möglichst gut dokumentiert. Die Bemühungen um das soziale Klima in den Klassen, das durch die Unterschiedlichkeit von Kindern, die erst zu einer Gruppe zusammenwachsen müssen, schwankt, wurden etwas schlechter als im Vorjahr bewertet:
Der „Wohlfühlfaktor im Gebäude“ entwickelte sich so, dass eine sorgfältige Pflege und ansprechende Gestaltung des Gebäudes mit turnusmäßigen Anstrichen eine sich über Jahre stabilisierende, gute Bilanz zeigen:
Im Rahmen dessen, was in den Erprobungsstufenkonferenzen schon bemerkt und angemahnt wurde, wurden Fragen zum Zeitaufwand für Hausaufgaben so beantwortet:
Damit liegen die SchülerInnen der Klasse 5 im Schnitt deutlich unter dem Limit. Die Bewertung durch die Eltern sieht so aus:
Da der Gesetzgeber durchschnittlich 90 Minuten vorsieht, vergrößert sich ein Dilemma, denn nur 9% der Eltern waren 2009 der Meinung, die Hausaufgaben sollten umfangreicher sein, während 2008 10% und 2007 immerhin noch 20% der Eltern so dachten. Außerdem scheinen mehr Kinder als im Vorjahrgang weniger als ½ Stunde, aber ebenfalls eine größere Zahl von Kindern länger als 2 Stunden für die Hausaufgaben zu brauchen. Wie schon in den Vorjahren ist es weiterhin nicht leicht den Eltern zu vermitteln, dass wir alle Kinder in ihrem eigenen Interesse dazu erziehen müssen, 90 Min. Hausaufgabenzeit im Schnitt auszuschöpfen (dazu gehören auch Klassenarbeitsvorbereitungen, Wiederholung von Stoff um nachhaltiges Sichern von Lernergebnissen zu erzielen, mündliche Erarbeitung etc), ohne die der G8-Lehrgang nicht ohne weiteres zu leisten ist. Die Möglichkeit der Kinder zu selbstständigerem Arbeiten sinkt kontinuierlich:
In 94% (2008: 92%; 2007: 95%) der Fälle ist elterliche Hilfe diesjährig nur „manchmal“ bzw. „fast nie“ notwendig. Die Vorbereitung der Klassenarbeiten sollte verbessert oder die Ansprüche an die notwendige Arbeitshaltung (s.o.) deutlicher vermittelt werden, da nur fast die Hälfte 45% (2008: 49%; 2007:57%) „in der Regel“ oder 15% (2008: 5%; 2007: 10%) „sehr zufrieden“ ist. Dies scheint weiterhin wie im Vorjahr nach Fächern unterschiedlich zu sein (35%; 2008: 37%),
Die Kinder dieses Jahrganges gehen nicht ganz so gern in unsere Schule wie die der vorigen Jahrgänge:
63% (2008: 69%; 2007: 60%) der Eltern gaben dieses Jahr an, keine Beschwerden gegenüber der Schule gehabt zu haben. Wenn Eltern jedoch Beschwerden vorbrachten, wurde die Abhilfe wie folgt beurteilt, was zeigt, dass nicht jeder Beschwerde zur völligen Zufriedenheit abgeholfen werden konnte:
Die Gründe für die Wahl unserer Schule waren in der Reihenfolge der Nennungen wie in den Vorjahren vor allem die räumliche Nähe, dann aber, mittlerweile auf die 2. Stelle aufgerückt, ein „guter Ruf“ und ein „überschaubares System“ sowie überzeugende Erfahrungen mit Geschwisterkindern und Freunden an 3. Stelle. Auf unsere abschließende Frage, wie zufrieden die Eltern bisher mit der getroffenen Wahl unseres Gymnasiums sind, wurde weiterhin überzeugend entschieden:
A. Erle, Erprobungsstufenleiterin, 5.11.2009 |
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